Zeitmanagement


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Schreibzeit

Manchmal muss man Prioritäten setzen, sich entscheiden. Ich versuche strikt, mich an meine Schreibzeiten zu halten. Doch immer wieder geschieht etwas Unvorhergesehenes. Die Tagesplanung wird durcheinander gewirbelt und es muss schnell umorganisiert werden. Schreibzeiten werden verschoben, schlimmer noch: aufgehoben. Das macht mich unzufrieden, denn mein Schreibfluss wird dadurch unterbrochen und ich bin nicht mehr so tief in der Geschichte, wie ich es eigentlich sein sollte. Aber das Leben hält sich nun mal nicht an Regeln. Auch nicht an Termine.  Und einen Kalender kennt es schon gar nicht. Doch manchmal lässt es mit sich verhandeln und ist – zumindest ein bisschen – kompromissbereit. Wenn ich nun das Bloggen auf ein Minimum reduziere, das eine oder andere Projekt in meiner Funktion als Testleserin (schweren Herzens) abbreche und auch auf das Lesen und ganz besonders auf das Rezensieren von Büchern für eine Weile verzichte, kann ich meine Schreibzeiten einhalten. Hoffe ich. Denn man weiß ja nie, ob das Leben nicht noch ein paar Unwägbarkeiten mehr aus dem Hut zaubert …

 

 

Manchmal geschieht etwas …


… womit man gar nicht rechnet.

Da starte ich eine Verlosung, die Gewinner werden gezogen, mein kleines Buch macht sich auf die Reise und schon wenige Zeit später erscheint auf Frau Tonaris Blog eine Rezension. Und nicht nur das: Auch bei Amazon ist eine Kundenbewertung mehr zu verzeichnen. Da freue ich mich natürlich sehr. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle.

Wer sich interessiert, darf gerne  => hier nachlesen.

Schreiben kann ich überall …


… nur nicht zu Hause. Mir fehlt es oft an Disziplin. Mir fehlt es an Struktur. Zu vieles lenkt mich ab: Der Korb Bügelwäsche, die nicht zusammengelegte Decke, das spannende Buch und nicht zuletzt das Internet. Das Schreiben von Geschichten ist oftmals ein Kraftakt. Den Alltag loslassen, die (oftmals selbst auferlegten) Pflichten ignorieren, den zu mächtig gewordenen inneren Schweinehund bekämpfen … all das kostet sehr viel Mühe. Dann bleibt oft nur noch wenig Zeit für das Schreiben. Und doch ist es wie ein Zwang, die Gedankenblitze, die Ideen, all meine Fragen in einen Text zu verwandeln, in eine Geschichte über einen Menschen, die den Leser berühren soll. Irgendwie. So kämpfen tagaus tagein zwei Seelen in mir – die der Schriftstellerin und die der Frau, die mit ihren alltäglichen Aufgaben eigentlich genug zu bewältigen hätte. Unzufriedenheit macht sich breit, wenn längere Zeit keine nach meinen Maßstäben gute Geschichte entstanden ist.

Ich habe für mich festgestellt, dass das passende Schreibumfeld überall sein kann. Nur eben nicht zu Hause. Meistens  jedenfalls. Und dann verbringe ich meine Schreibzeit in einem Café. Wenn das Wetter es zulässt, spaziere ich mit Stift und Kladde bewaffnet dorthin. Knapp drei Kilometer lasse ich mir den Kopf durchpusten und mache ihn so frei von überflüssigen Gedanken. Im Café angekommen bestelle ich mir einen Tee oder Kaffee und bin schon nach kurzer Zeit im Schreibprozess. Abgelenkt werde ich hier nur selten. Es funktioniert tatsächlich. Ich habe es schließlich ausprobiert.

Die Gewinner wurden ausgelost …


Eine Verlosung ist doch ziemlich spannend. Da saßen wir nun, die männliche Glücksfee, der notarielle Kater und ich. Wir bewunderten zunächst die Lostrommel und dann ging es auch schon los. Alles ganz professionell, alles unter strengster Aufsicht, alles ziemlich aufregend.

Verlosung 2015 1

Insgesamt gab es 18 interessierte Teilnehmer/innen. Also wanderten 18 rote Zettel mit den jeweiligen Namen in den Lostopf. Die männliche Glücksfee war von ihrem bzw. seinem Job so begeistert, dass nicht zwei, sondern drei Gewinner gezogen wurden. Und unser notariell eingesetzter Kater hatte nichts dagegen einzuwenden. Also – ihr habt Glück! Die Zahl der zu verlosenden Bücher hat sich erhöht.

Verlosung 2015 2

Die Gewinner wurden bereits informiert. Den übrigen Teilnehmern danke ich für das Interesse und hoffe, dass mein kleines Buch vielleicht doch noch den Weg zu ihnen findet. Irgendwie. Irgendwann.

Negative Kritik und eine Verlosung


Ich gebe zu, dass ich bisher verwöhnt wurde. Ich habe Lob und Anerkennung für meine Kurzgeschichten erfahren dürfen. Darüber freue ich mich natürlich sehr. Es spornt an, motiviert und macht glücklich.

Doch gibt es auch die Kehrseite. Die muss es auch geben. Denn sie sorgt für den Ausgleich der Gefühle, spornt ebenfalls an und motiviert.

Eine Dame, die ich vor einigen Jahren auf einer Veranstaltung kennen gelernt hatte, wir jedoch zu unterschiedlich waren (und anscheinend immer noch sind), so dass wir auf einen weiteren Kontakt verzichteten, griff vor wenigen Tagen zum Telefon und rief mich an.

„Hier ist Frau X. Ich habe drei Ihrer Bücher gekauft und verschenkt, ohne es jedoch vorher gelesen zu haben. Das hätte ich besser einmal getan. Dann hätte ich Ihr Buch nicht weiter verschenkt.“

„Es tut mir leid, dass es Ihnen nicht gefallen hat.“

„Es ist gut geschrieben, keine Frage. Sehr gut sogar. Aber Ihre Geschichten sind alle so negativ. In meiner persönlichen Situation brauche ich aufbauende Geschichten.“

„Ich halte meine Geschichten nicht für negativ.“

„Doch, das sind sie. Alles ist negativ. Am Ende kommt der große Knall. Alles schrecklich. Dieses Buch kann ich niemanden zumuten.“

„Nun, zum einen gibt es durchaus positive Geschichten in meinem Buch und zum anderen sind Heile-Welt-Geschichten nicht mein Ding.“

„Aber diese Geschichten sind alle so negativ und ziehen einen Menschen runter. Die Geschichten sind niemanden zumutbar.“

„Und was erwarten Sie nun von mir?“

Hier werde ich den Dialog nicht weiter ausführen. Es folgten persönliche Leidensgeschichten und das Gespräch verlief sehr einseitig. Zu unterschiedlich waren unsere Einstellungen zum Leben, zum Sterben, zum Glück und zum Unglück.

Das Gespräch hat mir gezeigt, dass jeder Mensch eine eigene Sichtweise hat, geprägt durch sein Erleben, seine Lebenssituation, sein Empfinden, seinen Glauben, seine persönlichen Ansichten, was auch immer. Und wenn meine Geschichten solche Diskussionen auslösen, vielleicht auch bei den Lesern untereinander, dann habe ich mein persönliches Ziel erreicht. Denn ich wollte immer Geschichten schreiben über die man spricht und diskutiert. Geschichten, die man mit einem „hach ja, sehr schön“ zur Seite legt und abhakt – nein, das war nie mein Ziel. In diesem Sinne ein Dankeschön an Frau X.

Nach diesem Erlebnis habe ich mir folgendes überlegt:

Wer sich seine eigene Meinung bilden will, der hat jetzt die Gelegenheit. Ich starte eine VERLOSUNG.

Ich verlose zwei Exemplare meines Buches Das Leben ist ein Regenbogen an interessierte und neugierig gewordene Leser. Falls erwünscht natürlich auch mit Widmung.  Einfach einen Kommentar bis zum 01.02.2015 hinterlassen und schon seid Ihr in der Lostrommel.

Jetzt bleibt mir nur noch, viel Glück zu wünschen. Wir lesen uns.

Willkommen 2015


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Nun ist es da, das neue Jahr. Und ich bin neugierig, was es so an Überraschungen mit sich bringt.

2014 war aufregend. Für mich. Neben allen Unwägbarkeiten bin ich doch meinen Weg weitergegangen. Habe den roten Lebensfaden nicht verloren. Na ja, zumindest nicht wesentlich.

Ich habe meinen Traum erfüllt: ein Buch mit meinen Kurzgeschichten herausgebracht. Ich habe Lesungen durchgeführt und tatsächlich Bücher verkauft.

Und nun steht 2015 am Anfang. Ein neues Jahresbuch mit weißen Blättern will geschrieben werden. Wie immer freue ich mich auf viele neue Herausforderungen – wie immer ist mir ein wenig bange davor, ob ich auch allem gewachsen sein werde.

Doch eines ist sicher: Wir dürfen gespannt sein …

To-do-Liste


  • Die ersten vier Kapitel des Romans einer Autoren-Kollegin testlesen und kritische Anmerkungen hinterlassen (ja, auch lektorieren gehört zum Schreiben …)
  • Meine angefangene Weihnachtsgeschichte unbedingt zu Ende schreiben
  • „Marie und die Marsianer“ ein letztes Mal überarbeiten. Dann ist sie fertig, die Geschichte.
  • Papierkram sortieren und abheften (puh, wie ich das hasse …)
  • Lutz Seiler’s KRUSO zu Ende lesen.
  • Zettelwirtschaft sortieren und die brauchbaren Ideen in meine Notizbücher übertragen
  • bloggen – ach, dafür ist eigentlich gar keine Zeit …